Der Delta- und Gleitschirmclub Davos (DGCD) bildet eine Interessengemeinschaft für den Hängegleiter-Sport in der Landschaft Davos. Der Club besteht aus ca. 100 Mitgliedern.
Geschichte
Im Sommer 1976 gründeten 25 Flugpionierinnen und Flugpioniere den Deltaclub Davos. In familiärer Atmosphäre pflegte man nebst Deltafliegen das gesellige Beisammensein. 1977 führte der Club die Delta-Schweizermeisterschaft durch. Zwei Jahre später wurde man Clubmeister und Hans Guler sogar Solo-Schweizermeister.
Eine erste ernstzunehmende Veränderung bahnte sich 1988 an, als ein junger Tuchflieger (Gleitschirm) um Aufnahme in den Club ersuchte. Er wurde nur “unter Vorbehalt” aufgenommen. Heftigste Diskussionen entbrannten ein Jahr später, als gleich 20 Leute dieser Spezies dem Deltaclub beitraten und der Vorstand deshalb der GV einen Antrag auf Namensänderung in Gleitschirm- und Deltaclub Davos stellte. Einige der Pioniere befürchteten, die Deltapiloten hätten bald gar nichts mehr zu sagen oder würden gar vom Flughimmel gestrichen. Als äusserster Kompromiss einigte sich die GV schlussendlich auf den Namen Delta- und Gleitschirmclub Davos.
Diese Querelen sind heute glücklicherweise zum grössten Teil verschwunden, es spielt nur noch für wenige eine Rolle, wer mit welchem Fluggerät wo fliegt.
1995 führte der DGCD ein weiteres Mal eine Delta-Schweizermeisterschaft durch. 1996 gewann Carolyne Lansdell die Damenwertung im Swiss Cup und war im folgenden Jahr im CH-Team, das den WM-Titel erfolgreich verteidigen konnte. 1992 entschied Fabio Profumo die nationale CCC-Wertung für sich.
Kräftig zu Wort meldete sich 2010 und 2011 die Speedflyer-Fraktion. Reto Welti holte in beiden Jahren den Vize-Schweizermeistertitel.
Vorstand
Präsident: Edi Bühler
Vizepräsident: Claus Schmidt-Liebig
Sportchef: Muck Letsch
Kassier: Mirko Sicurelli
Aktuar: Martin Heckmeier